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Flugzeuge und Hubschrauber derBerlin Air ShowILA 2008

- Internationale Luftfahrtausstellung -

Die De Havilland D.H.82 Tiger Moth war ein englischer Doppeldecker. Die erste D.H.82 wurde von einem hängenden 120-PS Reihenmotor des Typs De-Havilland Gipsy-III angetrieben und hatte ihren Erstflug im Oktober 1931. Die Maschine wurde hauptsächlich als Trainingsflugzeug bei der Royal Air Force eingesetzt. Nach Ende der Einsatzzeit um 1950 wurden viele D.H.82 Tiger Moth zivil genutzt, und eine ganze Reihe davon fliegen heute noch auf Flugveranstaltungen.

Technische Daten:

Erstflug: 1931

Hersteller De Havilland
Modell D.H.82a Tiger Moth
Produktionszeit 1934 - 1945
Einsatz Trainer
Besatzung Fluglehrer / Flugschüler
Abmessung: .
Länge 7,29 m
Höhe 2,69 m
Spannweite 8,94 m
Gewicht .
Leergewicht 506 kg
Bruttogewicht 828 kg
Leistung .
Motor De Havilland Gipsy Major I
Motorleistung 130 Ps
Reichweite ca. 480 km
Geschwindigkeit ca. 170 km/h
Gipfelhöhe 4.145 m

Beschreibung:

Quelle: www.fliegendes-museum.de (Eigner: Josef Koch)

Die "Motte" wurde weltweit eingesetzt und ist eines der bekanntesten 2-sitzigen Schulflugzeuge überhaupt. Der Erstflug war 1931. Zunächst wurde sie vornehmlich militärisch genutz, später auch weltweit auch in privaten Flugschulen. Als erster Motor wurde ein “De Havilland Gipsy Major” Motor mit 120 Ps eingebaut.

1941 wurde die Produktion an Firma “Morris Motors Ltd.” in Cowley übertragen. Dort und in den Zweigstellen von De Havilland in Australien, Neuseeland und Kanada bauten man bis 1945 insgesamt 7.300 Stück in den unterschiedlichsten Varianten.

Geschichte dieser flugfähigen Maschine:

Die abgebildete D-EFTN wurde von Firma Morris als DH 82A im Jahr 1941 gebaut und 1945 für längerer Zeit “eingemottet". 1951 tauchte sie wieder auf, bevor sie 1953 an den Darlington and District Aero Club veräussert wurde. Dort bekam sie das Kennzeichen G-ANIX. 1955 kaufte sie die Gesellschaft zur Förderung des Segelfluges, wo sie als Schul- und Segelschleppflugzeuges Verwendung fand.

In Teilen zerlegt kam sie 1986 in die Schweiz und 1987 nach Deutschland. Restauriert wurde die Maschine vom Fliegenden Museum in Augsburg. Dort fliegt sie seit August 1992. Heute in Grossenhain stationiert, trägt sie wieder die Zeichen der RAF.