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MiG-17 F, Mikojan-Gurewitsch: der erste mit Nachbrenner ausgerüstete Jagdbomber der UdSSR

MiG-17F - Jagdflugzeug

Die MiG 17F war das erste mit einem Nachbrenner ausgerüstete Jagd- / Jagd- bombenflugzeug der Sowjetunion. Von den etwa 1.100 gebauten Maschinen fliegen auch heute noch einige.

Der Entwurf basiert auf einer aerodynamisch verbesserten MiG-15, jedoch mit völlig überarbeiteten Flügeln und einem stärkeren Triebwerk. China, Polen und die CSSR bauten sie in Lizenz.

Diese Mig wurde das wichtigste Tagjagdflugzeug des Warschauer Paktes vor Einführung der MiG 21. Sie war leicht zu warten und konnte von unbefestigten Plätzen agieren. In zahlreichen Kriegen und Konflikten kam die MiG -17 zum Einsatz. Im Vietnamkrieg behauptete sie sich aufgrund ihrer hohen Wendigkeit gegen die modernen US-Kampfflugzeuge. Sie widerlegte damit die These vom Ende der Bordkanonenbewaffnung und der alleinigen Zukunft der Luft-Luft-Raketen.

In der ehemaligen DDR flogen etwa 270 MiG-17F von 1957 bis 1985. Die hier ausgestellte kam 1957 aus Polen.

MiG-17F - Jagdbomber

Technische Daten: UdSSR, Erstflug: 29.09.1951 (NATO-Code: Flogger F)

MiG-17PF, Mikojan-Gurewitsch : Allwetterjäger andere MiG-17F
  • Hersteller: Polen
  • Besatzung: 1
  • Geschwindigkeit: 1.154 km/h
  • Gipfelhöhe: 16.600 m
  • Reichweite: 1.980 km
  • Aktionsradius: 700 km
  • Gewicht: 3.920 Kg
  • Startgewicht: 6.075 kg
  • Spannweite: 9,63 m
  • Länge: 11,26 m
  • Höhe: 3,80 m
  • Triebwerk: 1 Strahltriebwerk WK 1F
  • Leistung: Schub: 26,5 kN
      • mit Nachbrenner: 32,1 kN
  • Bewaffnung:
    • 1 Kanone N-37D (37 mm)
    • 2 Kanonen NR-23 (23 mm)
    • 2 Raketenbehälter MARS mit je 16 Raketen oder
    • 2 Bomben (500 kg)
MiG-17F - Mikojan-Gurewitsch

 

Copyright © Flugzeuglexikon von Wolfgang Bredow - Berlin, Spandau

 

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