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Flugzeuge imRoyal Air Force MuseumLondon

- Das Museum der Royal Air Force im Bezirk Hendon -

Die Supermarine Southampton war ein sehr erfolgreiches britisches Doppeldecker-Flugboot in der Zeit zwischen den beiden Weltkriegen.

Die Southampton war ein 2-motoriges Doppeldecker-Flugboot. Der Typ Mk I hatte noch einen Rumpf und Tragflächen aus Holz. Die Mk II besaß bereits einen Metallrumpf aus Duraluminium. Diese Maschine war um ca. 400 kg leichter und konnte deshalb 325 km weiter fliegen. Im Jahre 1929 wurden alle Mk I mit Metallrümpfen ausgestattet. Die Mk III erhielt schließlich auch die Tragflächen aus Duraluminium.

Die Maschine hatte drei MG-Plätze, einen in der Flugzeugnase und zwei im hinteren Rumpf.

Technische Daten:

Erstflug: 10. März 1925

Länge 15,15 m
Flügelspannweite 22,86 m
Tragflügelfläche 134,5 m²
Höhe 6,20 m
Antrieb 2 x Napier Lion Va
Leistung je 500 Ps
Höchstgeschwindigkeit 153 km/h in Meereshöhe
Reichweite 1.223 km
Besatzung 4 Mann
Dienstgipfelhöhe 6.160 m
Leergewicht 4.398 kg
Fluggewicht 6.895 kg
Bewaffnung Drei 7,7 mm MGs,
. max. 500 kg Bomben

Geschichte und Verwendung:

Die Entwicklung basierte auf der Supermarine Swan, die ein Flugboot für zehn Passagiere zwischen England und Frankreich war. Die Southampton wurde vom späteren Designer der Supermarine Spitfire, Reginald J. Mitchell entworfen. Aufgrund des Erfolges der Swan wurden direkt vom Zeichenbrett sechs Southampton bestellt, sehr ungewöhnlich bei der Royal Air Force. Die Entwicklungszeit aus der Swan war sehr kurz. Der Erstflug der Southampton erfolgte am 10. März 1925. Bereits Mitte 1925 wurde die sechs Maschinen an die Royal Air Force geliefert.

Weitere Maschinen wurden ins Ausland verkauft, acht Maschinen nach Argentinien, je eine an Australien und die Türkei. Japan konvertierte später eine Southampton in ein 18-sitziges Passagierflugzeug. Eine Maschine, die G-AASH, flog für die Imperial Airways.

Insgesamt wurden 83 Southampton gebaut, sowie eine Southampton X mit drei Motoren.