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Technische Daten:

Besatzung 2 Mann + max. 17 Infanteristen
Länge 6,55 m
Breite 2,32 m
Höhe 2,41 m
Gewicht 8,6 Tonnen
Panzerung 6 - 14 mm
Hauptbewaffnung 1 x 7,62 mm Maschinengewehr
Sekundärbewaffnung keine
Antrieb 6-Zylinder Benzinmotor ZIL-123
. 110 PS bei 3,000 U/min
Federung 6 x 6 Radaufhängung
Höchstgeschwindigkeit 65 km/h
Leistung/Gewicht 19 PS/Tonne
Reichweite 650 km

Beschreibung:

Das Fahrzeug wurde nach einem bewährten Muster konstruiert. Russische Konstrukteure versuchten mit altbewährtem Material neue Konzepte zu entwickeln. BTR-152 basiert auf dem Fahrgestell des bewährten Lkw ZiS-157. Das Chassis des 6x6-Lkw wurde vollständig gepanzert. Die Panzerung bietet allerdings nur Schutz vor Beschuss aus Handwaffen und gegen Splitterwirkung.

Nicht befriedigend waren die Fahrleistungen des BTR-152 vor allem im Gelände. Erst später wurde eine Reifendruckregelanlage hinzugefügt, die gewährleistete, dass der Fahrer den Reifendruck je nach Geländeart wechseln kann.

Der BTR-152 wurde im Jahr 1951 bei der Roten Armee eingeführt. Der Radpanzer wurde als Massenprodukt entworfen. Diverse Länder nutzten das Fahrzeug. Die Front mit dem Kühler erinnert stark an den US-amerikanische Schützenpanzer M3A1 des Zweiten Weltkriegs, der jedoch hinten keine zwei Radpaare hatte. Insoweit ist das Hinweisschild des Technikmuseums Sinsheim falsch (Stand 2005).

Grundlage der Entwicklung waren die Erfahrungen aus dem Zweiten Weltkrieg. Deutsche Panzergrenadiere wurden mit dem Schützenpanzerwagen Sd.Kfz. 251 direkt hinter den Panzern ins Gefecht gefahren. Vor Beschuss aus Handfeuerwaffen waren die Grenadiere geschützt und griffen erst im entscheidenden Moment in die Kampfhandlung ein. Die sowjetische Führung erkannte dieses Konzept als richtig. Die Entwicklung eines gepanzerten Transporters während des Krieges wurde jedoch zu Gunsten der Produktion schwerer Panzer zurückgestellt.