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Autos im

TechnikmuseumSinsheim und Speyer

Als „Ein Gedicht in Stahl", „Raumwunder" oder „Aussichtswagen" feierte die Presse Anfang 1952 die Premiere des neuen Ford Taunus 12M. Das „M" steht hierbei für „Meisterstück", die „12" für den Hubraum von 1,2 Litern. Als augenfälligstes Merkmal prangte in der Mitte der Motorhaube ein Globus als Zeichen von Internationalität.

Der 12M war der erste Ford mit selbst tragender Pontonkarosserie und Einzelradaufhängung vorne. Am 4. Januar 1952 lief die erste „Weltkugel" in einer eigens eingerichteten Halle vom Kölner Band. Fast 31.000 Einheiten verließen zum Stückpreis von 7.535 D-Mark bis Ende des Jahres die Werkstore.

Schnell avancierte der 12M zum Liebling für Besserverdienende. Schauspieler, Ärzte, Ingenieure und Selbstständige stellten sich das Kultfahrzeug als Limousine, zwei- oder viersitziges Cabrio in die Garage.

Von 1953 bis 1955 baute Ford auch ein abgespecktes Sparmodell ohne jeglichen Chromzierrat. Die Stoßstangen bestanden aus poliertem Aluminium. Dieser Gebrauchswagen von vollendeter Zweckmäßigkeit kostete zuletzt 5.300 D-Mark.

  • Motor: 4 Zylinder, Reihenmotor
  • Hubraum: 1.172 cm3
  • Leistung: 28 kW/38 PS bei 4.250 U/min
  • Kraftübertragung: Dreiganggetriebe
  • Fahrleistung: 128 km/h Höchstgeschwindigkeit
  • Verbrauch: rund 8 Liter/100 km