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Flugzeuge im
U.S. Air Force Museum
Dayton / Ohio

- Das größte Flugzeugmuseum der Welt -

Boeing VC-137C SAM 26000: Flugzeug d. Präsidenten Kennedy, Johnson, Nixon, Ford, Carter und R. Reagan

Boeing VC-137C SAM 26000: Flugzeug der Präsidenten Kennedy, Johnson, Nixon, Ford, Carter, Reagan, Bush und Clinton

Diese Boeing VC-137C SAM 26000 der US Air Force (zivile Bezeichnung 707-320 B) war der erste Jet, der speziell für die Verwendung durch den Präsidenten der Vereinigten Staaten ausgestattet wurde. Das Flugzeug wurde 1962 gebaut und diente mehr als drei Jahrzehnte Staatspräsidenten, Diplomaten und anderen Würdenträgern bei vielen historischen Flügen.

Im Volksmund der USA ist die Maschine als “SAM 26000” bekannt (Special Air Mission; Hecknummer 26000). Das Flugzeug wurde auch als "Air Force One" bezeichnet, obwohl diese Bezeichnung offiziell nur verwendet wurde, wenn der Präsident an Bord war.

Ab Dezember 1972 wurde eine weitere Boeing 707-320 mit der Nummer 27000 die primär genutzte Präsidentenmaschine und die SAM 26000 wurde als zweites Flugzeug für Vizepräsidenten und andere hochrangige Regierungsbeamten genutzt.

1990 verließ die SAM 26000 die Präsidenten-Flotte, wurde aber weiterhin für Regierungsbeamte, einschließlich Außenminister James Baker geflogen. Vor dem Golfkrieg 1991 flog er mit dieser Maschine zu Gesprächen ins Ausland, um mit irakischen Führern über den Rückzug ihrer Truppen aus Kuwait zu verhandeln.

Boeing VC-137C SAM 26000 - Cockpit

In den 36 Jahren Dienstzeit wurden unvergessliche Reisen unternommen:

  • 1963 flog Präsident Kennedy nach West-Berlin, wo er zu den Bewohnern sagte “ich bin ein Berliner” und wo er ihnen anhaltende Unterstützung der Vereinigten Staaten angesichts der kommunistischen Bedrohung und des Baus der Berliner Mauer zusagte.
  • Am 22. November 1963 flog Kennedy auch an Bord dieser SAM 26000 nach Dallas, Texas, wo er ermordet wurde. Im selben Flugzeug wurde anschließend der Vizepräsident Lyndon B. Johnson im Eilverfahren als neuer Präsident vereidigt. Diese SAM 26000 brachte dann John F. Kennedys Körper und Präsident Johnson zurück nach Washington, D.C.
  • Lyndon B. Johnson nutzte das Flugzeug später auch, um US-Truppen in Vietnam während des Krieges in Südostasien zu besuchen.
  • Anfang 1970 verwendete Präsident Nixons nationaler Sicherheitsberater, Dr. Henry Kissinger, das Flugzeug für 13 geheime Treffen mit den Nordvietnamesen in Paris.
  • Im Februar 1972 flog Präsident Nixon an Bord der SAM 26000 zu seiner historischen "Reise für den Frieden" in die Volksrepublik China. Es war der erste Besuch eines amerikanischen Präsidenten in China.
  • Im Mai 1972 beförderte die SAM 26000 Nixon in die Sowjetunion.
  • Im Oktober 1981 flogen mit dem Flugzeug die Präsidenten Nixon, Ford und Carter und der ehemalige Staatssekretär Dr. Kissinger zur Beerdigung des ermordeten ägyptischen Präsidenten Anwar Sadat.
  • Im März 1983 flog die englische Königin Elizabeth II mit der SAM 26000 während ihrer Reise in die Vereinigten Staaten, als sie die West-Küste besuchte.

Bei einer landesweit im Fernsehen übertragenen Veranstaltung im Mai 1998 übergab die USAF die Boeing VC-137C SAM 26000 dem U.S. Air Force Musum in Dayton / Ohio. Das Flugzeug war 36 Jahren im Dienst der USA und hat mehr als 13.000 Flugstunden angesammelt.

Boeing VC-137C SAM 26000 Air Force One
Boeing VC-137C SAM 26000 - Innenansicht
Boeing VC-137C SAM 26000 - innen
Boeing VC-137C SAM 26000 (Boeing 707): Air Force One der Präsidenten Kennedy, Johnson, Nixon, Ford, Carter, Reagan, Bush und Clinton
Boeing VC-137C SAM 26000 Air Force One - Nixon
Boeing VC-137C SAM 26000: unmittelbar nach dem Attentat auf Kennedy wurde Lyndon B. Johnson in diesem Flugzeug vereidigt, damit die US-Regierung nicht Führerlos ist
Boeing VC-137C SAM 26000: Air Force One der Präsidenten Kennedy, Johnson, Nixon, Ford, Carter, Reagan, Bush und Clinton

Technische Daten der Boeing 707: Erstflug dieses Typs: 1954

Flugzeugname

707-120

707-220

707-320

707-320B

707-420

Spannweite

39,98m

39,98 m

43,41 m

44,42 m

44,42 m

Länge

44,04 m

44,04 m

46,61 m

46,61 m

46,61 m

Höhe

12,93 m

12,93 m

12,93 m

12,94 m

13,82 m

Rumpfdurchmesser

3,53 m

3,53 m

3,53 m

3,53 m

3,53 m

Rumpfhöhe

2,34 m

2,34 m

2,34 m

2,34 m

2,34 m

Kabinenlänge

 

 

33,93 m

33,93 m

33,93 m

Max. Kabinenbreite

3,76 m

3,76 m

3,76 m

3,76 m

3,76 m

Flügelfläche

 

 

241 m²

268 m²

268 m²

Flügelpfeilung

35 Grad

35 Grad

35 Grad

35 Grad

35Grad

Flächenbelastung

 

 

587 kg/m²

563 kg/m²

563 kg/m²

Max. Startgewicht

 

 

141.520 kg

151.320 kg

151.320 kg

Max. Landegewicht

 

 

 

112.000 kg

112.000 kg

Leergewicht

 

 

 

62.370 kg

 

Reisegeschwindigkeit

 

 

 

972 km/h

972 km/h

Wirtschaftl.Geschwindigk.

950 km/h

950 km/h

950 km/h

870 km/h

900 km/h

Landegeschwindigkeit

255 km/h

255 km/h

255 km/h

250 km/h

225 km/h

Startrollstrecke

 

 

 

3.050 m

3.260 m

Landerollstrecke

 

 

 

1.950 m

2.040 m

Max. Steigleistung

 

 

12,2 m/s

10,2 m/s

10,2 m/s

Max. Flughöhe

12.800 m

12.800 m

12.800 m

12.800 m

12.800 m

Max. Reichweite

 

 

7.830 km

5.800 km (41 t)

6.250 km (18 t)

Max. Passagiere

 

 

 

219 (1 Klasse)

195

Frachtvolumen (Hauptdeck)

 

 

 

211 m³

 

Frachtvolumen (Unterflur)

 

 

 

46 m³

46 m³

Besatzung

4

4

4

3 bis 4

3 bis 4

1) Triebwerke

PW JT3C-6

PW JT4A-3

PW JT3D-3

PW JT3D-3

RR Conway Mk 505

  Triebwerke

PW JT3D-1

PW JT4A-5

PW JT4A-3

PW JT3D-7

RR Conway Mk 508

  Triebwerke

PW JT3D-3

 

PW JT4D-11

PW JT4A-3

 

  Triebwerke

 

 

PW JT4D-9

 

 

Triebwerksanzahl

4

4

4

4

4

1) Schubkraft

6.120 kp

7.170 kp

7.170 kp

7.170 kp

7.480 kp

Verbrauch

 

 

 

7.500 l/h

8.000 l/h

Beschreibung:

Die Boeing 707 ist ein vierstrahliges Langstrecken-Düsenverkehrsflugzeug in Tiefdeckerauslegung. Das Flugzeug wird im Allgemeinen als Einstieg in das Jet-Zeitalter geführt, obschon die De Havilland D.H. 106 Comet bereits kurze Zeit früher in Dienst gestellt wurde. Die Boeing 707 war das erste Flugzeug Boeings, welches die 7x7-Bezeichnung trug.

Bauweise:

Rumpf: Ganzmetallbauweise mit seitlich leicht eingezogenem ovalen Querschnitt

Tragfläche: freitragender Tiefdecker in Ganzmetallbauweise mit zwei Holmen; zwei Doppelspaltklappen auf jedem Flügel; Krüger-Nasenklappen; Doppelspalt-Landeklappen; Flächen V-Form mit 7 Grad; Pfeilung 35 Grad.

Die stromlinienförmigen Flügel werden vorwiegend für den leistungsfähigen Hochgeschwindigkeitsflug entworfen. Sie sind durch niedrigen Luftwiderstand und im Grunde schlechte Auftriebskraft beim Langsamflug gekennzeichnet. Deshalb werden Vorrichtungen angebracht, die eine hohe Auftriebskraft erzeugen und gleichzeitig die Start- und Landegeschwindigkeit senken. Diese Auftriebsvorrichtungen sind hintere bzw. vordere Flügelklappen. Sie vergrößern die Tragflügelfläche und wölben den Flügel, so dass mehr Luft schneller nach unten abströmt. Die hinteren Flügelklappen sind recht groß. Bei Betätigung verändern sie die Flügelform beträchtlich. Die hintere Flügelklappe besteht aus Platten, die die Wirkung einer doppelten Durchgangsöffnung erzeugen. Das Außenbord- Querruder wird manuell durch das Servoruder betrieben und bei niedrigen Fluggeschwindigkeiten eingesetzt. Die Innenbord-Querruder werden beim Hochgeschwindigkeitsflug verwendet und ebenfalls durch ein manuelles Servoruder betrieben. Die Störklappen werden mit Hilfe eines Differentials betätigt, um die Querruder zu unterstützen. Sie können auch gemeinsam als Luftbremse benutzt werden. Eine Reihe kleiner Metallplatten auf dem Flügel dienen zu Wirbelbildung. Hiermit wird der allgemeine Luftstrom verbessert, indem die Grenzluftschicht am Flügel verwirbelt wird. Manche Maschinen besitzten darüber hinaus Auftriebs- "Dumpers". Wie die Luftbremsen befinden sie sich vor den Flügelklappen. Sie werden unmittelbar nach der Landung ausgefahren, um dem Luftstrom über den Flügelklappen entgegenzuwirken. Die Maschine setzt dadurch sicher und fest auf und läßt sich wirksam abbremsen.

Leitwerk: freitragende Normalbauweise; Ruderbetätigung mit Kraftverstärkung

Fahrwerk: einziehbares Fahrwerk mit Zwillingsrädern an der Bugstrebe und Fahrwerkschlitten mit je vier Rädern an der Hauptstrebe; Hauptfahrwerk wird nach innen in den Rumpf eingezogen, Bugfahrwerk nach vorn in den Rumpfbug.

Geschichte und Entwicklung der Boeing 707 Familie:

Boeing dachte schon kurz nach Ende des Zweiten Weltkrieges an ein zukünftiges Düsenverkehrsflugzeug und trat dann 1950 versuchsweise an die in Frage kommenden Luftfahrtgesellschaften heran. Knapp zwei Jahre später entschloß sich das Flugzeugwerk, auf eigenes Risiko ein Flugzeug zu entwickeln, das als Ersatz für das Passagierflugzeug Stratocruiser und seine militärische Variante, den Tanker KC-97, gedacht war.

Das Prototypmodell 367-80 wurde am 15. Juli 1954 Vorführmodell für die Luftwaffe. Es hatte einen Ladebaum, der während des Fluges auftanken und so der USAF das Potential eines Turbo-Prop-Lufttankers demonstrieren konnte. Boeing erhielt eine Bestellung über 29 C-135A Lufttanker. Über 800 Flugzeuge der Modelle C-135 und C-137 wurden gebaut.

Amerika betrat am 15. Juli 1954 damit in das Zeitalter des Düsentransportes ein, als der Prototyp, das Modell 367-80, seinen Jungfernflug machte. Der Prototyp führte zu einer Revolution im Lufttransport. Obwohl es selbst nie kommerzielle Dienste ausführte, wurde aus ihr die 707 als Jetliner entwickelt. Viel größer und schneller als Propellerflugzeuge ersetzte es herkömmliche Maschinen und machte internationales Reisen schneller.

4 Turbostrahltriebwerke “Pratt an & Whitney JT3”, wurden in 35 Grad Stellung unter den Flügeln befestigt. Diese Anordnung sollte die klassische konfiguration aller Jetliner der Welt werden. Diese Maschine stellte in jener Zeit alle Geschwindigkeitsrekorde ein !  Dies wurde am 11. März 1957 illustriert, als die Boeing 707 einen Demonstrationsflug von Seattle nach Baltimore durchgehend in 3 Stunden und 48 Minuten bei einer durchschnittlichen Geschwindigkeit von 612 mph schaffte. 

Gebaut wurden weltweit 8.000 Flugzeuge dieses Typs mit allen seinen Varianten. Die einzelnen Versionen der Boeing 707-Familie werden durch die Zahlenblöcke hinter dem Bindestrich gekennzeichnet. Die Modelle der Serien -120 und -220 sind für den inneramerikanischen Verkehr bestimmt, die Modelle der Serien -320 und -420 sind Interkontinental-Versionen. Die Varianten der einzelnen Fluggesellschaften beginnen mit “21” (Pan American = 707-121). Der Zusatzbuchstabe B weist auf Mantelstromtriebwerke anstelle der normalen Strahltriebwerke hin. Den Kennbuchstaben C (Cargo) erhalten Frachtversionen des B-Modells.

Die 707-120 folgte dem Prototyp. Die Serienausführung 707-120 für den inneramerikanischen Einsatz unterschied sich vom Prototyp durch einen längeren Rumpf. Nur die 707-138 Maschinen für Qantas erhielten einen 41 m langen Rumpf, alle anderen 707-120 sind 44.04 m lang. Standardtriebwerke der 707-120 waren zunächst 6.124 kp leistende JT3C-6-Strahlturbinen. Später eingesetzte Maschinen waren 707-120B Versionen und erhielten 7.710 kp Schub leistende JT3D-1-Mantelstromtriebwerke oder JT3D-3 von je 8.165 kp Schub.

Die erste Bestellung für 6 Maschinen der Verkehrsflugzeug-Version 707-121 traf am 13. Oktober 1955 für den inneramerikanischen Verkehr von “Pan American ein. Das erste Flugzeug der Serie-120 für den Kontinentalverkehr flog am 20. Dezember 1957 und wurde im folgenden August an PanAm geliefert. Am 26. Oktober 1958 stellt die PanAm ihr Boeing-Maschinen auf der Route New York-London in Dienst. Kommerzielle Geschichte wurde gemacht, als die amerikanische Firma “Trans-Atlantik” Boeing 707 Düsenflugzeuge zwischen New York und Paris einsetzte. Obwohl PanAm die 707-120 zunächst auf der Nordatlantik-Route einsetzte, erfolgte dies mehr aus Prestigegründen als aus wirtschaftlichen Erwägungen. Deshalb wurde sie nach einiger Zeit auf inneramerikanische Flugstrecken zurückgezogen, für die sie geeigneter war.

Eine Anzahl von Varianten wurde für besondere Verwendung entwickelt. Kurze Flugzeuge folgten und die ebenfalls für den Inlandsverkehr bestimmte Boeing 707-220, die leichter war und schneller mit besseren Startbahneigenschaften.

Das echte Langstreckenmodell ist die 707-320 Intercontinental, die zum ersten mal am 11. Januar 1959 flog. Dies war ein sehr viel größeres Flugzeug mit leistungsstärkeren JT4A-Strahlturbinen. Die Spannweite war gegenüber der 707-120 um 3,43 m, die Gesamtlänge um 2,56 m gestiegen. Auch die Interkontinental-Version wurde zuerst von PanAm bestellt. Mit diesen Verbesserungen, die größere Brennstoffkapazitäten von 15,000 Gallonen zu mehr als 23,000 Gallonen erlaubten, erreichte die 707 Entfernungen von 4,000 Meilen in einem 141-sitzigen (gemischte Klasse) Flugzeug. 65 Prozent aller Lufttransporte wurden damals von Flugzeugen der Firma Boeing abgewickelt.

Im Auftrag der BOAC wurde die Version 707-420 mit Rolls-Royce Conway 508-Mantelstromtriebwerken von je 7.938 kp Schub entwickelt. Die erste 707-420 flog am 20. Mai 1959. Nach Erprobung der ersten vier Flugzeuge forderte BOAC Änderungen zur Verbesserung von Stabilität und Steuerfähigkeit. Der Linieneinsatz der -420 begann bei BOAC im Mai 1960. Auch vier andere Luftfahrtgesellschaften verwendeten diese Version. Insgesamt wurden 69 Maschinen 707-320 und 37 der Version -420 gebaut.

Da bei Verwendung von Mantelstromtriebwerken bessere Flugleistungen und größere Tragfähigkeit erreicht werden, war es selbstverständlich, dass in den USA auch bald eine Variante der -320 mit diesen Triebwerken erschien. Dies war die 707-320B, die mit 8.165 kp Schub leistenden JT3D-3-Triebwerken erstmals am 31. Januar 1962 startete. Ein weiteres Merkmal der -320B war die Einführung neuer, strömungsgünstigerer Flügelspitzen, wodurch die Spannweite um 1.01m zunahm.

Die 707-320C Convertible erschien als kombinierte Passagier- und Frachtversion (Mehrzweckflugzeug) des B-Modells ein Jahr später mit 219 Sitzplätzen. Sie ist durch ein großes Frachttor an der linken Rumpfseite vor der Tragfläche zu unterscheiden. Die -320C erwies sich als beliebteste aller Interkontinental-Versionen. Bis 1971 wurden insgesamt 561 Maschinen bestellt. Schon früh in den 70er Jahren wurden effektivere und leisere Triebwerke entwickelt.

Versionen der Boeing 707 Familie

  • 367-80: Prototyp
  • 707-120:  erstes Serienmodell (Basisvariante). Hatte einen längeren Rumpf, größere Spannweite und einen größeren Rumpfdurchmesser. 56 gebaut
  • 707-120B:  Unter anderem wurde dieser Typ mit verbesserten JT3D-1 Turbofan-Triebwerken ausgestattet, die leiser, stärker und treibstoffsparender waren. Diese Version bekam auch zusätzliche Vorflügel. Ca. 50 gebaut.
  • 707-138 + -138B: um 3.5m verkürzte Version mit größerer Reichweite.
  • 707-020 (720): spezielle Kurz- bis Mittelstreckenvariante der 707.
  • 707-220: Version mit stärkeren Triebwerken
  • 720: gegenüber der 707-120 um ca. 3 m gekürzt und speziell für Kurz- und Mittelstrecken und Starts auch von kürzeren Startbahnen entwickelt. Die 720 war leichter und schneller als die 707 und besaß eine vereinfachte Flügelkonstruktion. Modernere Turbofan.
  • 707-300: gestreckte Version der ursprünglichen 707. Sie wurde speziell für Langstrecken ausgelegt.
  • 707-320B Intercontinental: Weiterentwicklung der 707-320 mit zahlreichen Verbesserungen am Tragwerk zur Erhöhung des Auftriebs (neue Flächenenden, 1m größere Spannweite, Vorflügelklappen, verbesserte Landeklappen), c. 70 gebaut.
  • 707-320C Freighter:  Frachtversion, 18 gebaut
  • 707-320C Convertible: Version der 707-320 B als Fracht- oder gemischte Fracht-/Passagierausführung mit großer vorderer Ladetür und besonderen Ladeeinrichtungen für Paletten und Behälter, 142 gebaut
  • 707-420 Intercontinental: Version der 707-320 mit anderen Triebwerken
  • 707-700: Testflugzeug für andere Triebwerke
  • 707 RE: Re-Engined – mit neuen Triebwerken versehen
  • C-18: Bezeichnung der US-Streitkräfte für Versionen auf Basis der 707-320B
  • C-137 Stratoliner: 707 für Personentransport bei der US-Luftwaffe, darunter die VC-137 als Air Force One
  • E-3 Sentry: Luftgestütztes Frühwarnradar (AWACS)
  • E-6 Mercury: Luftgestützte Kommando- und Kommunikationszentrale der US-Streitkräfte
  • E-8 Joint STARS: Überwachungs- und Kommandozentrale der US-Streitkräfte
  • 707 T/T: Kombiniertes Tank-/Transportflugzeug

Auswahl aller Boeing-Modell: (Angaben: Boeing)

Dem Erfolg der 707 folgend, hat Boeing 8 kommerzielle Jetliner-Modelle entwickelt, jedes zugeschnitten auf bestimmte Anforderungen. Die Boeing Jetliner sind in vielen Weisen ähnlich. 

 

  • mittellange Strecken
  • sehr lange Strecken,  interkontinental
  • kurze Strecken
  • Kurz- und Mittelstrecken
  • Kurz- und Mittelstrecken
  • sehr lange Strecken
  • mittellange Strecken und Langstrecken
  • mittellange Strecken und Langstrecken
  • unterschiedlich einsetzbar  

 

Boeing VC-137C SAM 26000 - Flug

 

Copyright © Flugzeuglexikon von Wolfgang Bredow - Berlin, Spandau

 

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