Ihre Meinung, Ihre Fragen

Flugzeuge im
U.S. Air Force Museum
Dayton / Ohio

- Das größte Flugzeugmuseum der Welt -

Boeing Bird of Prey: geheimer Demonstrator der Stealth-Technologie und neuer Konstruktionsmethoden

Boeing Bird of Prey: geheimer Demonstrator der Stealth-Technologie und neuer Konstruktionsmethoden

Der Bird of Prey (Raubvogel) war ein bemannter Stealth-Technologie-Demonstrator. Die Tarnkappen-Eigenschaften wurden durch die äußere Gestalt, die Materialien und einen vollkommen neuen Lufteinlauf verwirklicht. Die Steuerflächen verschmelzen nahtlos mit den Flügeln und der Antrieb ist komplett vom Flugzeugrumpf abgeschirmt. Mit Radargeräten sind diese Flugzeuge nur schwer zu orten.

Die Maschine verwendet aber auch herkömmliche Technik, um Kosten zu reduzieren, allerdings auf Kosten der Geschwindigkeit. So wird das Flugzeug ohne Computer gesteuert und das Fahrwerk wurde von Beech King Air und Queen Air Flugzeugen angepaßt.

Das geheime Projekt lief von 1992 bis 1999, der Erstflugzeug war im Herbst 1996. Insgesamt wurden 38 Testflüge durchgeführt. Der Bird of Prey wurde wegen seiner Ähnlichkeit zum Raumschiff aus der Science-Fiction-Serie Star Trek benannt. Ursprünglich wurde das Testflugzeug von McDonnell Douglas entwickel, die nach dem Konkus von Boeing übernommen wurde.

Das Flugzeug wurde nur zu Studien entwickelt. Viele der entwickelten Technologien sind in das Boeing X-45-Programm für ein unbemanntes Kampfflugzeug eingeflossen.

Technische Daten:

  • Spannweite: 7,01 m
  • Länge: 13,32 m
  • Triebwerke: 2 x Pratt & Whitney JT15D 5-C
  • Leistung: 14,2 kN
  • Gewicht: 3.360 kg
  • Höchstgeschwindigkeit: 480 km/h
  • Dienstgipfelhöhe: 6.100 m
  • Besatzung: 1 Pilot
McDonnell Douglas Bird of Prey: Demonstrator der Stealth-Technologie und neuer Konstruktionsmethoden
Boeing Bird of Prey: Demonstrator der Stealth-Technik und neuer Konstruktionsmethoden

 

Copyright © Flugzeuglexikon von Wolfgang Bredow - Berlin, Spandau

 

Loading