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General Electric J 33-A35: Antrieb für den Strahltrainer Lockheed T-33 „T-Birde"

Strahltriebwerk General Electric  J 33-A35

Beschreibung:

Der Ursprung des Triebwerkes J 33 liegt im englischen Rolls-Royce Derwent. Auf der Basis des J 31 entwickelte General Electric das Projekt 1-40. Der erste Testlauf des 1-40 fand am 09. Januar 1944 statt. Die Serienproduktion lief unter der Bezeichnung J 33 an. Später fertigte Allison diese Triebwerke. Bekannt geworden ist das Triebwerk besonders als Antrieb für den Strahltrainer Lockheed T-33, auch „T-Birde" genannt. Von 1948 bis 1958 wurden fast 6000 Exemplare dieser Flugzeugreihe hergestellt.

Das Triebwerk zeichnete sich besonders durch seine Zuverlässigkeit, seinen geringen Geräuschpegel und einem relativ geringen Treibstoffverbrauch aus. So konnte die T-33A mit ihren maximal 3070 Liter Treibstoffvorrat (813 US Gallonen) Dauerflüge bis 4 Stunden durchführen.

Technische Daten:

  • Baumuster: Turbojet mit Radialverdichter
  • Konstrukteur: General Electric
  • Hersteller: Allison Division, General Motors Corporation Indianapolis, USA
  • Verdichter: einstufiger, doppelflutiger Radialverdichter
  • Brennkammer: 14 Einzelbrennkammem
  • Turbine: Axial, 1 stufig ungekühlt
  • Schubsystem: starre Schubdüse, ohne Nachbrenner
  • Anlasser: elektrischer Startermotor, Zündsystem Scintilla
  • Regelsystem: hydro-mechanische Doppelförderpumpe mit Bendix Regler
  • Länge: 2680 mm
  • Durchmesser: 1280 mm
  • Gewicht: 826 kg
  • Startschub: 20,5 kN/2088 kp
  • Verdichtungsverhältnis: 4,25:1
  • Drehzahl: 11750 U/min
  • Spez. KS-Verbrauch: 116 kg/kN/h
  • Maximale Abgastemperatur hinter Turbine: 685°C
General Electric J 33-A35

 

Copyright © Lexikon der Flugzeuge und Hubschrauber von Wolfgang Bredow - Berlin, Spandau

 

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