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Argus AS 16: Die Argus Motoren Gesellschaft war eine deutsche Firma von 1901

Argus 4-Zylinder-

Beschreibung:

Die Argus Motoren Gesellschaft m.b.H. war eine deutsche Entwicklungs- und Herstellerfirma von Kraftfahrzeugen, Fahrzeug-, Boots- und Flugmotoren. Sie wurde 1901 gegründet.

1908 entschied man sich dafür, Flugmotoren in Serie zu bauen, die sich bald wegen ihrer Leistungsfähigkeit einen guten Ruf schufen. Während des 1. Weltkrieges baute Argus Motoren sowohl für das Heer als auch für die Fliegertruppen.

Der Versailler Vertrag entzog der Flugmotorenfertigung nach dem verlorenen Krieg 1918 die Grundlage und man beschäftigte sich ausschließlich mit der Fertigung von Fahrzeugmotoren. Bereits ab 1927 bemühte sich die Firma, die Flugmotorenfertigung wieder aufleben zu lassen. Wegen der staatlichen Förderung der deutschen Sportluftfahrt und später wegen des zunächst geheimen Aufbaus der deutschen Luftwaffe wurden auch Flugmotoren in immer größerer Zahl gebraucht.

Eine Neuentwicklung war das Schmidt-Argus-Rohr Argus As 014, ein Verpuffungsstrahltriebwerk, das in der Fieseler Fi 103 (V1-Rakete) zum Masseneinsatz kam. Auch zwei Projekte von Großmotoren As 412 und As 413 (24 Zylinder in H-Form, wassergekühlt mit 4000 PS für zwei gegenläufige Luftschrauben) standen gegen Kriegsende in Entwicklung. Nach dem Ende des zweiten Weltkrieges wurde das Werk demontiert.

Argus 4-Zylinder

 

Copyright © Lexikon der Flugzeuge und Hubschrauber von Wolfgang Bredow - Berlin, Spandau

 

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