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Röhnlerche II: Eines der erfolgreichsten Holz-Segelflugzeuge der Nachkriegszeit

Röhnlerche II: Eines der erfolgreichsten Holz-Segelflugzeuge der Nachkriegszeit

Die Schleicher Ka-4 Rhönlerche - benannt nach dem Mittelgebirge Rhön - ist ein Segelflugzeug, das 1952 von den Konstrukteuren R. Kaiser und L. Krönung der Firma Alexander Schleicher entworfen wurde. Von diesem Flugzeug, das eine Spannweite von 13 m und eine Gleitzahl 18 besaß, wurde nur ein Stück gebaut.

Darauf folgten 1953-1955 die Schleicher Ka-2 mit einer von Spannweite 15 m und einer Gleitzahl von 26. Sie hat einen Sperrholzbeplankten Rumpf in Schalenbauweise. Teile des Tragflügels und der Ruder sind stoffbespannt. Davon wurden 42 Stück gebaut.

In den Jahren 1955-1962 folgte die Ka-2b Rhönschwalbe. Diese hatte eine Spannweite von 16 m mit einer Gleitzahl von 27. Im Jahre 1959 hat Dieter Schmidt mit dem Segelflugzeug Ka 2b den Höhenrekord für Deutschland erreicht. Im Jahre 1964 folgte der Streckenrekord für Deutschland, der damals 425 km betrug. Von ihr wurden 71 Stück gebaut.

1953-1963 wurde die Ka 4 Rhönlerche II 338 mal produziert. Sie hat eine Spannweite von 13 m und die Gleitzahl 19. Diese recht geringe Gleitzahl brachte ihr den Spottnamen “Röhnstein" ein. Trotzdem flog Christian Knabe 2003 mit ihr eíne beachtliche Strecke von 275 km.

Die Ka 6, insbesondere das Muster Ka 6E, stellt den Höhepunkt und das Ende in der Entwicklung von Segelflugzeugen in reiner Holzbauweise bei der Firma Schleicher dar. Lediglich die Rumpfnase ist aus getriebenem Alublech, die Haube aus geblasenem Plexiglas und die Bolzen und Beschläge sind aus Metall erstellt. Sie ist ein einsitziger freitragender Schulterdecker, dessen Höhenleitwerk auf dem Rumpf aufgesetzt ist. Sie wurde als einsitziges Hochleistungssegelflugzeug entwickelt und befindet sich noch immer allein in der BRD mit rund 440 Exemplaren im Einsatz. Die Ka 6 war und ist auch heute noch wegen ihrer äußerst harmonischen Ruderabstimmung und Wendigkeit beliebt. Ihre guten Langsamflugeigenschaften ermöglichen enges Kreisen und damit gute Steigwerte in der Thermik. Die Ka 6 bekam von Schleicher den Namen “Rhönsegler”.

 

Technische Daten:     Alexander Schleicher Flugzeugbau GmbH & Co

Baujahre

1953-1963

Spannweite

13 m

Länge

7,30 m

Höhe

1,50 m

Flügelfläche

16,34 m²

Gleitzahl

18

Leergewicht

200 Kg

Startgewicht

400 Kg

Röhnlerche II: Eines der erfolgreichsten Holz-Segelflugzeuge der Nachkriegszeit

 

Copyright © Flugzeuglexikon von Wolfgang Bredow - Berlin, Spandau

 

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