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Sexton: britische Selbstfahrlafette im Zweiten Weltkrieg ab 1942

Sexton - britische Selbstfahrlafette

Beschreibung:

Der Sexton war eine britische Selbstfahrlafette im Zweiten Weltkrieg.

Die britische Armee suchte Anfang 1941 ein passendes gepanzertes Fahrzeug, um die britische Standard-25-Pfünder-Kanone zu montieren. Das Projekt erhielt weitere Zuwendung, als man 1942 den Aufbau britischer Panzerstreitkräfte forcierte. Dabei wurden Forderungen der Panzerkommandeure (insbesondere der in Nordafrika kämpfenden) nach mobiler Artillerie, die mit den Panzern mithalten konnte, laut.

Der in Kanada gebaute Cruiser Tank Ram Mk I wurde bereits als veraltet angesehen, so dass dort Produktionskapazitäten frei wurden. Auf dieses sauber konstruierte Fahrgestell wurde 1942 das britische 25-Pfünder-Geschütz gesetzt. Bei der Konstruktion wurden auch viele Erfahrungen und Vorteile des M7 Priest verarbeitet.

Die Kombination wurde als Sexton bekannt, der hauptsächlich als Feldartilleriewaffe eingesetzt wurde, um Panzerabteilungen zu unterstützen. Das Fahrzeug trug insgesamt 112 Schuss Munition, zu denen neben Spreng- und Nebelgranaten 18 Panzersprenggranaten gehörten. Die Produktion startete 1943. Bis 1944 hatte er den M7 Priest fast vollständig aus der britischen Armee verdrängt. 1944 und 1945 wurde der Sexton auch in Nordwesteuropa verwendet. Bis zum Auslaufen der Produktion waren ca. 2150 Stück gebaut worden.

 

 

Copyright © Lexikon der Flugzeuge und Hubschrauber von Wolfgang Bredow - Berlin, Spandau

 

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