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LeFlaSys Ozelot - Rheinmetall: leichtes Flugabwehrsystem

OZELOT

Beschreibung:

Das Leichte Flugabwehr System (LeFlaSys) Ozelot ist ein auf Basis des Kleinpanzers Wiesel 2 entwickeltes leicht gepanzertes Kurzstrecken-Flugabwehrraketensystem der Flugabwehrtruppe des Heeres der Bundeswehr.

Es dient unter anderem dazu, Bodentruppen, Flugplätze sowie Fernmelde- und Hafenanlagen vor Angriffen aus der Luft zu schützen. Es richtet sich insbesondere gegen Attacken tieffliegender Flugzeuge, Hubschrauber und Marschflugkörper. Das komplette Flugabwehrsystem besteht aus einem Waffenträger (Wiesel 2 Ozelot), einem Aufklärungs- und Feuerleitfahrzeug (Wiesel 2 AFF) und einem Batterieführungsfahrzeug / Unterstützungszelle Flugabwehr (Wiesel 2 UF/BF) sowie der Werkstattausstattung (WSA).

Das LeFlaSys ist in der Lage, Flugziele in einer Entfernung von bis zu 20 km und in einer Höhe bis zu 5.000 m aufzuklären, zu identifizieren, zu erfassen und bis zu einer Entfernung von 6.000 m und einer Höhe von 3.500 m erfolgreich zu bekämpfen.

Es ist das weltweit modernste Flugabwehrsysteme sehr kurzer bis kurzer Reichweite, das insbesondere aufgrund seines modularen Aufbaus für den Verschuss unterschiedlicher Lenkflugkörpertypen umgerüstet und auf verschiedene militärische Rad- und Kettenfahrzeuge adaptiert werden kann.

Die Systemelemente zeichnen sich durch hohe Mobilität, geringes Gewicht, Schutz, Lufttransportfähigkeit in Hubschraubern sowie einfache Tarnung auf Grund einer kleinen Silhouette aus. Das System wurde für den spezifischen Bedarf der Krisenreaktionskräfte entwickelt. Als Bewaffnung stehen derzeit die Lenkflugkörper STINGER und IGLA zur Verfügung, MISTRAL und RBS 70/90 können adaptiert werden.

Wiesel 2 AFF

Aufklärungs- und Feuerleitfahrzeug (Wiesel 2 AFF):

Führt selbständig die Aufklärung des Luftraumes, die Umsetzung von FlaKampf-Führungsbefehlen und die Bedrohungsanalyse für zugeordnete Fla-Waffen durch und verfügt über folgende Sensorik:

  • HARD-Radar (Helicopter-Aircraft-Radio-Detection)
  • IFF-Anlage
  • IRST (vorbereitet)

Die HARD-Radaranlage ist ein 3D-Suchradar mit einer Reichweite von 17 km und einer Höhe von 5 km.

 

 

Copyright © Lexikon der Flugzeuge und Hubschrauber von Wolfgang Bredow - Berlin, Spandau

 

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