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Flak 40 mm Bofors L70 Flugabwehrkanone: In der Luftabwehr der BRD ab 1957

Bofors L70

Beschreibung:

Die Bofors L70 ist eine Flugabwehrkanone, die auch für den Erdkampfeinsatz geeignet ist. Die Feuerleitung erfolgt mit einem optischen Visier oder mit dem Feuerleitgerät "Fledermaus". Damit können Flugziele bis zu einer Entfernung von 50 km erfasst werden.

Die schwedische 40 mm Flak wurde seit 1933 in vielen Streitkräften eingesetzt. Bei der deutschen Wehrmacht waren zahlreiche Batterien der Heeres-Flugabwehr mit der Bofors L70, einem Lizenznachbau der Firma Rheinmetall-Borsig, ausgerüstet. Mehrfach weiterentwickelt, steht diese Flak noch heute bei einigen Streitkräften im Einsatz.

Die Bofors L70 wurde 1957 für die Luftwaffenflugabwehrbataillone der BRD 41 bis 45 und 1959 für die Luftwaffenflugabwehrbataillone 46 bis 48 beschafft. Ihre Außerdienststellung erfolgte 1965.

Technische Daten:

  • Hersteller: Rheinmetall-Borsig
  • Kaliber: 40 mm
  • Feuergeschwindigkeit: 880 - 1030 Schuss je Kanone/Minute
  • Seitenrichtbewegung: 360°
  • Höhenrichtbewegung: -5° - +83,5°
  • Reichweite: 1600 m gegen Luftziele, 2500 m gegen Bodenziele
  • Bereitschaftsladung: 550 Schuss
Flak 40 mm Bofors L70 Flugabwehrkanone

 

Copyright © Lexikon der Flugzeuge und Hubschrauber von Wolfgang Bredow - Berlin, Spandau

 

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