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Ferret Scout Car Mk.2 FV 701E: Radpanzer als Aufklärungs- und Verbindungswagen

Ferret - Radpanzer

Beschreibung:

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Ferret Scout Car Mk.4

Der Ferret, auch bekannt als Ferret Scout Car, ist ein britischer, kleiner Radpanzer der als leicht gepanzertes Aufklärungs- und Verbindungsfahrzeug entwickelt wurde. Der Ferret wurde zwischen 1951 und 1971 vom britischen Hersteller Daimler Motor Company hergestellt. Er war bis nach dem Zweiten Golfkrieg ca. 1993 in Gebrauch.

Der Ferret Scout Car ist ein britischer kleiner Radpanzer, der als leicht gepanzertes Aufklärungs- und Verbindungsfahrzeug entwickelt wurde. Der Ferret wurde vom britischen Hersteller Daimler Motor Company hergestellt. Es wurden ca. 4.400 Ferrets, einschließlich der 16 verschiedenen Versionen zwischen 1951 und 1971 gebaut. Er war bis nach dem Zweiten Golfkrieg ca. 1993 in Gebrauch.

Der Ferret wurde ab dem Jahr 1949 entwickelt. Die britische Armee benötigte einen Nachfolger für ihr im zweiten Weltkrieg verwendetes Daimler Dingo Scout Car.

Das Fahrzeug hat eine aus Panzerstahlplatten in einer Stärke von ca. 10mm bis zu 18mm zusammengeschweißte Wanne. Die Motorabdeckung jedoch hat nur eine Stärke von ca. 4 mm. Dadurch, dass Motor, Getriebe, Antrieb und Wellen im Inneren des Ferrets eingebaut sind, ist es im Innenraum recht laut. Das Fahrzeug verfügt über Allradantrieb und Reifen mit Notlauf-Eigenschaften ("Run Flat"). An der Vorderseite sind sechs Nebelwerfer (an jeder Seite drei) angebracht. Der Treibstofftank fasst rund 100 Liter Benzin und ist zwischen Kommandantenplatz und Motorraum angebracht. Der Kraftstoffverbrauch auf der Straße ist mit rund 30 bis 50 Litern Benzin pro 100 km recht hoch. Das Getriebe ist ein Vorwahlgetriebe mit 5 Gängen. Die Kupplung ist eine Flüssigkeitskupplung. Das Verteilergetriebe verteilt die Kraft gleichmäßig auf jede Seite. Die vorderen und die hinteren Räder einer Seite sind ohne Ausgleichsgetriebe miteinander verbunden. Daher kann es beim Betrieb auf der Straße zu Verspannungen im Antriebsstrang kommen. Die Fahrtrichtung wird über ein Wendegetriebe gewählt, so dass die 5 Gänge sowohl in Vorwärts- als auch in Rückwärtsrichtung benutzt werden können. Die Höchstgeschwindigkeit ist mit 93 km/h angegeben.

Als Bewaffnung standen verschiedene in den Britischen Streitkräften eingeführte Maschinengewehre zur Verfügung. So wurde das Kaliber .30 Browning MG, die Bren und später das GPMG eingesetzt.

 

 

Copyright © Lexikon der Flugzeuge und Hubschrauber von Wolfgang Bredow - Berlin, Spandau

 

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