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Vickers Varsity T1: militärische Version des Verkehrsflugzeugs Vickers

Vickers Varsity T1

Die Vickers Varsity T1 ist ein Flugzeug des britischen Herstellers Vickers und eine Militärvariante des Verkehrsflugzeuges Vickers Viking. Militärische Versionen mit stärkeren Triebwerken erhielten die Bezeichnung „Valetta", ein Navigationstrainer der britischen Luftstreitkräfte die Bezeichnung „Varsity". Dieser besaß außer den stärkeren Triebwerken ein Bugradfahrwerk.

Die Version Varsity T.Mk 1 diente in der RAF um 1949 bis in die 1970er Jahre u.a. als Transport- und Schulungsflugzeug. Bis 1954 wurden 160 Stück gebaut. Seine große Nutzlastkapazität, die Reichweite, die voluminöse Kabine und die generelle Unauffälligkeit legten eine Modifizierung für Fernmelde- und elektronische Aufklärungszwecke nahe. Als Vermessungsflugzeug getarnt, sollte diese Maschine beim “Signals Command” eingesetzt werden.

Die schwedischen Luftstreitkräfte verwendeten die Varsity in einer ähnlichen Rolle. Anscheinend hat man nur eine Maschine entsprechend modifiziert, die an ihrem Unterrumpf .radom und mehreren Stabantennen auf dem Rumpfrücken klar zu erkennen war

Vickers Varsity

Technische Daten: Varsity T.Mk 1

Antrieb

2 x Bristol Hercules 264

Höhe

7,29 m

Leistung

je 1.977 Ps

Startgewicht

17.000 kg

Art

Kolbenmotor

max. Geschwindigkeit

465 km/h

Spannweite

29,16 m

Reichweite

4.260 km

Länge

20,57 m

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Entstehung der Grundversion Vickers „Viking":

Die „Viking" als erstes britisches Nachkriegsverkehrsflugzeug war als Ersatz für die DC-3 von Douglas (USA) gedacht. Sie wurde 1944 aus dem Bombenflugzeug „Wellington" abgeleitet, von dem die stoffbespannten Außenflügel, die Triebwerkgondeln und das Fahrwerk fast unverändert übernommen wurden. Der Prototyp VC-1, noch ohne Druckkabine, flog erstmalig am 22. Juni 1945. Die „Viking I A" hatte noch stoffbespannte Tragflächenl und Ruder. Von ihr wurden 19 Stück gebaut.

Bei der „Viking l" waren die Tragflügel in Ganzmetallbauweise hergestellt worden. Von ihr wurden 31 Stück gebaut.

Die „Viking 1 B" erhielt durch Ausbau der Bugnase einen um 70 cm längeren Rumpf. Bis 1947 verdrängten Maschinen dieses Typs die Douglas DC-3 von zahlreichen westeuropäischen Strecken. Von ihr wurden ca. 115 Stück gebaut.

Militärische Versionen mit stärkeren Triebwerken erhielten die Bezeichnung „Valetta", ein Navigationstrainer der britischen Luftstreitkräfte die Bezeichnung „Varsity".

Insgesamt wurden 166 Flugzeuge dieses Musters gebaut.

Vickers Varsity - T1

 

Copyright © Flugzeuglexikon von Wolfgang Bredow - Berlin, Spandau

 

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