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MS Flight Simulator

2000 + 2002

Hinweis: Auch wenn die Anleitung etwas veraltet ist, gelten die Beschreibungen bezüglich des Kopierens und Austauschens von Dateien nach wie vor, - auch bei aktuellen Flugsimulatoren.

I n s t a l l a t i o n s h i l f e  (Seite 5)

VIII. Erforderliche Hardware:

1 a) Graphikkarte: Da der Flugsimulator fortlaufend bewegte Bilder beinhaltet, die interaktiv auf die jeweilige Höhe und Position Ihrer Flugzeuge reagieren, sollten Sie an der Qualität einer schnellen Grafikkarte nicht sparen. Diese sollte mindestens über 32 MB RAM verfügen - besser wären 64 MB. Seit einem Jahr sind auch GeForce 3 Ti 500 mit 64 MB und sog. DDR-RAM der Chipfirma NVIDIA erhältlich, die jedoch derzeit knapp DM 900,- kosten. Es handelt sich dabei um eine neue Generation von Grafikkarten, die wesentlich besser ist, als die bisherige. Mindestvoraussetzung ist eine Elsa Erazor III (Kosten: etwa DM 200,-) - oder eine Karte mit ähnlicher Qualität (z.B. ASUS).

Wenn sie das nötige Geld haben kaufen Sie sich eine neue GeForce 4 Ti 4600 mit 128 MB-RAM des Chipherstellers NVidia, die für etwa DM 1.000 zu haben ist. Nur mit einer GeForce 3 oder 4 können Sie sämtliche graphischen Details des MS Flugsimulators ausnutzen !! (Sichtweite, Details, bewegliche Objekte am Boden usw.)

1 b) Stereo-Effekt mit entspr. Brille: Wenn Sie einen echten Stereo-Effekt bei einem Spiel - wie etwa FS 2002 oder einem Autorennen - gesehen haben, wollen Sie ihn nicht mehr missen !! Der Eindruck ist verblüffend. Es handelt sich um keine Brille mit roten und grünen Gläsern, wie in den Anfängen dieser Technik.

Kurzbeschreibung der Funktion: Voraussetzung ist eine Grafikkarte, die nicht nur 3D, sondern auch Stereobilder wiedergeben kann (Firma Elsa, Gainward oder ASUS z.B.). Die meisten heutigen Spiele unterstützen diesen Effekt. Beim Einschalten dieses Effektes sehen Sie ohne Brille plötzlich zwei zueinander verschobene Doppelbilder.

Dazu wird separat eine entsprechende Brille mitgeliefert, die mittels einer Frequenzweiche (entweder Kabel oder Infrarot) zwischen Grafikkarte und Monitor verbunden wird. Die leicht gräuliche Tönung der Gläser verdunkelt sich je nach Frequenzimpuls auf der einen oder anderen Seite abwechselnd. Vom Doppelbild ist also einmal die linke Seite und einmal die rechte Seite abwechselnd zu sehen. Dies geschieht in einer Bildfrequenz so schnell, so dass dies von Ihren Augen nicht wahrgenommen wird. Lediglich bei Ihrem normalen Fernseher wird das Bild flackern, weil er mit einer anderen Bildfrequenz arbeitet.

Mit diesem Stereo-Effekt Ihrer Brille können Sie dann - wie im wirklichen Leben - Entfernungen und Höhen abschätzen und beurteilen. Das “einfache Spiel” auf Ihrem planen Monitorbild wandelt sich zu einer fast realistischen Szenerie. Der Effekt kann durch Einstellungen so extrem gesteigert werden, dass z.B. ein Motorrad etwa 30 cm vor dem Monitor zu schweben scheint. Wenn Sie es mit der Hand anfassen wollen, greifen Sie selbstverständlich durch dieses in der Luft hindurch, weil es nicht real, sondern nur fiktiv in Form einer optischen Täuschung dort schweben. Sie steigen in eine völlig neue Welt ein. Fliegen macht doppelt so viel Spaß.

2 a) Pedale: Flugpedale unterscheiden sich von denen anderer Spiele und stellen ein absolutes Muss dar, wenn Sie realistisch fliegen wollen. Damit wird das Seitenruder bewegt. Sie sind nicht im normalen Fachhandel für PC´s erhältlich, sondern in Spezialgeschäfte für “echte” Piloten, die auch Flugsimulatoren und Zubehör führen. Bestellen können Sie diese und andere unverzichtbaren Artikel unter nachfolgender Internetadresse: http://www.sky-fox.com Pedale-JEPEG

Entfernungen Sie dazu in Ihrem FS 2000 unter “Flugzeuge / Realitätsgrad-Einstellung” das Kreuz beim “Autom. Ruder”. Wenn Sie an Ihrer seriellen Schnittstelle schon einen Joystick angeschlossen haben, besorgen sich Pedale mit USB oder umgekehrt. Beim Kauf müssen Sie darauf achten, dass die Software Ihres Joysticks den Anschluss weiterer Pedale zulässt ! Erforderlichenfalls besorgen Sie sich ein Update über das Internet.

Hinweis zu Windows XP: Hier funktionieren nur noch Pedale mit USB-Anschluss (also nicht mehr über den Gameport der Soundkarte). Dazu muss im Gerätemanager der “Gamecontroller” angeklickt werden. Dann auf “Eigenschaften” und “Einstellungen” drücken. Dort muss dann die Erweiterung für Pedale aktiviert werden. Die pedale können danach justiert werden. Diese Aktivierung läuft über das Betriebssystem und hat nichts mit den Treibern und der Software Ihres Joystick zu tun !!

3 a) Joystick / Steuerknüppel usw. : (oder spezielle Lenkräder für Flugzeuge ?!). Grundsätzlich ist dazu anzumerken, dass bei Ihrem Joystick möglichst viele Schalter und Funktionen frei programmierbar, bzw. belegbar sein sollten. Ferner sollte Ihr Joystick über ein so genanntes “Feedback” verfügen, damit das Gefühl beim fahren und aufsetzen auf der Landebahn oder spüren des Luftwiderstandes beim fliegen realistisch wirkt.

Empfehlen kann ich das etwas große und klobige “WINGMAN Force” der Firma Logitech. Dies hat den Vorteil, dass Ihr Gerät beim einsetzen des “Feedbacks” auch fest auf dem Tisch stehen bleibt. Ferner sind im Gerät stabile Drahtseile montiert, statt billiger Plastikräder, die leicht kaputt gehen. Die Kraft, die dieses Gerät entwickelt, ist enorm.

Nicht empfehlen kann ich Lenkräder für Flugzeuge, die es ebenfalls bei “Sky-Fox” zu kaufen gibt, weil diese kein Feedback übertragen und aus billigem Plastik gefertigt sind. Bei der Vor - und Rückwärtsbewegung der Lenksäule klemmte bei mir das Plastik. Vielleicht hätte etwas Fett geholfen. Allerdings muss konstatiert werden, dass nur kleine Flugzeuge und militärische Jagdflugzeuge über Steuerknüppel verfügen, während man bei großen Flugzeugen grundsätzlich nur multifunktionale Lenkräder in der Realität vorfindet.

Zusatzteile für Navigation und Funksprechverkehr können die Angelegenheit richtig teuer machen. Einige Teile kosten mehrere DM 1.000,-. Ob dies im Bereich unseres gemeinsamen Hobbys erforderlich oder überzogen ist, muss jeder für sich selbst herausfinden. Immerhin können Sie für etwa DM 5.500 einen richtigen Flugschein machen und eine B-Lizenz erhalten, die Sie zum Fliegen eines 2-sitzigen Motorseglers mit einer Spannweite von etwa 17 - 20 m oder eines Ultralight-Flugzeuges berechtigt. Segelfliegen im Verein ist noch “billiger”.

3 b) Programmierung der Joystick-Tasten:  wählen Sie dazu “Optionen / Steuerungen / Zuordnungen” in Ihrem FS 2000. Die Joystickachsen sind vom System vorgegeben und bleiben unverändert. Bei “Schaltfl./Tasten” können Sie in der Mitte bei “Joystick” die gewünschten Funktionen auswählen und ändern. Gehen Sie dazu z.B. bei ”Bremse anziehen/lösen” danach auf “Zuordnung ändern”. Danach betätigen (bewegen) Sie die Taste Ihres Joysticks und klicken anschließend auf den grünen Haken (Enter). Die Bremse müsste jetzt mit einer bestimmten Taste Ihres Joysticks und einer entsprechenden Nummer zugeordnet sein. In gleicher Weise können Sie auch alle anderen Tasten ihrer Joysticks belegen.

Joystick-JPEG_33 c) Empfehlung für Tastenbelegung
(am Beispiel Logitech "WINGMAN Force")

4) Hinweise:

a) für die Landeklappen müssen Sie die Funktion “Nase der Concord langsam senken” mit Ihren Tasten belegen.

b) Die Funktion “Nachbrenner” ist zwingend erforderlich, um mit der Concord starten zu können. Ansonsten wird die Länge der Landebahn nicht ausreichend sein. Wenn Sie die Instrumente der Düsen beobachten, werden Sie feststellen, dass diese beim Betätigen der Nachbrenner reagieren. Leider gibt es nur wenige andere Flugzeuge, bei denen die Nachbrenner ebenfalls funktionieren.

Für weitere Fragen stehe ich Ihnen unter meiner E-Mail-Adresse zur Verfügung. Teilen Sie mir bitte mit, ob Ihnen die Informationen hilfreich sein konnten.

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Abschluss_1

 

Copyright © Flugzeuglexikon von Wolfgang Bredow

 

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