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Skylark: Ultraleichtflugzeug als Ganzmetallkonstruktion

Ultraleichtflugzeug Skylark

Aus Gründen des Auftriebs wurde ein konisches Flügeldesign gewählt, die für eine gleichmäßige Strömung über die gesamte Flügelfläche sorgt und außerdem eine dickere Flügelwurzel erlaubt, was eine steifere Konstruktion ermöglicht.

Die Winglets wurden im Niedriggeschwindigkeitswindkanal der Universität Alberta entwickelt und getestet. Der Hauptzweck ist die Reduktion der Wirbelschleppen, welche besonders im Steigflug bedeutend sind.

Das Höhenruder ist an seiner Oberkante über die gesamte Länge mit Scharnieren befestigt. Das Höhen- und das Seitenruder besitzen eine Zweiholm-Struktur, welche Festigkeit und Stabilität verleiht.

Die Hauptfahrwerksbeine bestehen aus Fiberglas. Das steuerbare Bugfahrwerk wird direkt durch die Seitenruderpedalen über Lenkhebel bedient. Das Seitenruder selbst wird über Seilzüge bestätigt. Das Hauptfahrwerk ist mit hydraulischen Bremsen ausgestattet. Alle Ruder, mit Ausnahme des Seitenruders, werden über Schubstangen angesteuert.

Die Entwicklung der Skylark begann im Januar 1999, der Erstflug des Prototypen fand im Mai 2000 statt. Die Firma DOVA Aircraft übernahm unter Federführung von Dr. Marsden die Zulassung und die Produktion der Skylark als Ultraleichtflugzeug in Europa. Bis 2010 wurden 50 Skylarks teils als Kit teils als Fertigflugzeug produziert.

Technische Daten:

Länge

6,62 m

Höhe

2,28 m

Spannweite

8,14 m

Flügelfläche

9,44 m²

Antrieb

Rotax 912S

Zylinder

4

Leistung

100 PS

Leermasse

297 kg

max. Abfluggewicht

472,5 kg

Sitze

2

Treibstoff

2 x 45 l in den Tragflächen

Propeller

3 Blatt-GFK am Boden einstellbar

zul. Höchstgeschw.

267 km/h

Reisegeschwindigkeit

210 - 240 km/h

max. Steiggeschw.

5,9 m/s bei 110 km/h

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Skylark - Ultraleichtflugzeug

 

Copyright © Lexikon der Flugzeuge und Hubschrauber von Wolfgang Bredow - Berlin, Spandau

 

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