Ihre Meinung, Ihre Fragen

Hubschraubermuseum
Bückeburg

- Hubschrauber und Tragschrauber im Museum Bückeburg -

Saunders-Roe Skeeter Mk.6: Hubschrauber war wegen der zu geringen Leistungsfähigkeit truppenunfähig

Saunders-Roe Skeeter MK.6: Der Hubschrauber war wegen der zu geringen Leistungsfähigkeit Truppenunfähig

Der Entwurf stammt ursprünglich von der Cierva Autogiro Co.Ltd als W-14 Skeeter. Entwickelt wurde der Hubschrauber dort von J. G. Weir und C. G. Pullin. Die Firma Cierva ist 1951 durch Saunders-Roe übernommen worden. Der Hubschrauber flog erstmals am 8. Dezember 1948. Die Serienfertigung erfolgte ab 1951 bei Saunders-Roe.

Insgesamt 74 Saunders-Roe „Skeeter" wurden gebaut, von denen 10 Maschinen bei den deutschen Heeresfiiegern und Marinefliegern eingesetzt waren. Das Heer bekam im Mai 1958 sechs englische Mk.50, die an die Heeresfliegerstaffel 813 in Celle geliefert wurden. Die Marine bekam vier Mk.51, die an das Marinefliegerdienst- und Seenotgeschwader in Kiel geliefert wurden. Heer und Marine stellten nach nicht mal 2 Jahren die Truppenunfähigkeit wegen der zu geringen Leistungsfähigkeit fest. Bei der Marine hieß er “Fliegende Admiralsbarkasse”. Der letzte “Skeeter” wurde am 15. März 1960 aus dem deutschen Truppendienst genommen.

Der im Museum Bückeburg ausgestellte Hubschrauber ist ein Geschenk der britischen Heeresflieger aus Middle Wallop.

Technische Daten:

  • Typ - AOP-12 Mk.6 / SKEETER
  • Land/Baujahr - Grossbritannien / 1951
  • Leergewicht - 720 kg
  • Abfluggewicht - 1000 kg
  • Länge - 8,66 m
  • Rotordurchmesser - 9,75 m
Saunders Roe “Skeeter” MK 50

 

  • Triebwerk - De Havilland Gipsy
  • Art - 4-Zyl. luftgekühlt
  • Leistung - 158 kW (215 PS)
  • Geschwindigkeit - 167 km/h
  • Reichweite - 380 km
  • Plätze 1+1
Saunders-Roe Skeeter MK.6: Der Hubschrauber war wegen der zu geringen Leistungsfähigkeit Truppenunfähig

 

Copyright © Flugzeuglexikon von Wolfgang Bredow - Berlin, Spandau

 

Loading

 

Rocoptershop.de - Quadrocopter, Drohne und mehr...