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Streubombe BL-755: Die geächtete Bombenart ist seit dem 29.05.2008 in der BRD verboten

Streubombe BL-755

Beschreibung:

Die englische Streubombe BL-755 von 1972 wurde in Deutschland als Ersatz für die Schüttbombe CBU-2 bei der Luftwaffe eingeführt und an den Luftfahrzeugtypen Harrier, Jaguar, Tornado, F-104 und F-4F mitgeführt.

Der Inhalt besteht aus 147 Kleinbomben H.E. 2,15lb No 1 MK-2 (2,15 LB). In 7 Kammern sind 7 Bombenbündel mit je 3 Kleinbomben enthalten (7 x 7 x 3 = 147 Bomben insgesamt). Der Abwurf ergibt ein eliptisches Trefferfeld und eignen sich daher besonders für Fahrzeugansammlungen oder abgestellte Flugzeuge. Die Kleinbombe H.E. No. 1 Mk. 2 beinhaltet eine Hohlladung gegen gepanzerte Fahrzeuge mit zusätzlicher Splitterwirkung, die auch ungepanzerte Fahrzeuge oder Flugzeuge zerstört.

Die RAF setzte die Waffe bis 2007 im Golf- und Falklandkrieg wie auch in Bosnien ein. Bei der deutschen Luftwaffe wurde dieser Bombentyp ausschließlich durch den Panavia Tornado genutzt.

Technische Daten:

  • Abwurfhöhe: mindestens 35 m
  • Durchmesser: 431 mm
  • Länge: 2440 mm
  • Gewicht: 278 kg
  • Inhalt: 147 Kleinbomben No 1 MK-2 (2,15 LB)
  • Abwurfhöhe: mind. 35 m
  • Fluggeschwindigkeit für Abwurf: mind. 500 km/h
  • Wirkungsbereich: ca. 60 m x 150 m
Streubombe BL-755

 

Copyright © Lexikon der Flugzeuge und Hubschrauber von Wolfgang Bredow - Berlin, Spandau

 

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