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Rapier: britische Boden-Luft-Raketen zur Flugabwehr

Rapier - Boden-Luft-Raketen

Beschreibung:

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Die Rakete “Rapier” ist eine britische Boden-Luft-Rakete, die für die Britische Armee und die Royal Air Force entwickelt wurde. Die Entwicklung der Rapier begann in den 60er Jahren bei der damaligen British Aircraft Corporation. Das Ziel bestand darin, eine leicht manövrierbare Überschallrakete zu entwickeln. Sie wurde 1971 in Dienst genommen.

Die erste Version basierte auf optischer Zielverfolgung. Später kamen radarbasierte und elektro-optische Verfahren dazu, um die benötigte Allwettertauglichkeit zu erreichen. Anfänglich bestand das System nur aus einer Werferplattform mit vier Raketen, der optischen Zielverfolgung und einem Lastwagen mit Nachschub, das auf drei Land-Rovern ausgeliefert wurde. Durch die zusätzliche Radarverfolgungseinheit sowie dem Feuerleitgerät konnten gegnerische Ziele schneller identifiziert, der Abschuss automatisiert sowie eine Allwettertauglichkeit erreicht werden. Das System wurde typischerweise zur Flugplatzverteidigung eingesetzt, aber auch zum normalen Objektschutz.

In den neunziger Jahren wurde das ältere Radar durch eine neuere Variante ersetzt. Dieses Radar hat eine größere Reichweite und ist in der Lage, sechs Flugkörper gleichzeitig zu steuern.

Rapier - Boden-Luft-Raketen
Rapier - Boden-Luft-Raketen

 

Copyright © Lexikon der Flugzeuge und Hubschrauber von Wolfgang Bredow - Berlin, Spandau

 

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