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Mil Mi 2 :  Polizeihubschrauber

Mil Mi 2

Technische Daten:    Erstflug des Typs = 09.1961 / Mi-2 M = 01.07.1974

Mi-2 SAR-Rettung
(Luftwaffenmuseum)

Hersteller

Mil, UDSSR / Russland

Typenbezeichnung

Mi-2

Verwendung

leichter Transporthubschrauber

Besatzung

2

Passagiere

6- 8 Personen

Triebwerk

2 x Isotow GTD-350 Turbinen

Triebwerksleistung

405 WPs

max. Geschwindigkeit

210 km/h

Reisegeschwindigkeit

160 Km/h je nach Beladung

Dienstgipfelhöhe

ca. 4.000 m

Schwebeflughöhe

ca. 2.000 m (IGE ?)

max. Flugdauer

3 Stunden

Reichweite

ca. 400 km

   mit Außentanks

ca. 600 Km

Haupt-Rotorblätter

3  (Heck: 2-Blatt)

Hauptrotorkreisfläche

165 m²

Rotordurchmesser

14,50 m

Rumpflänge

11,94 m

Länge über alles

17,42 m

Höhe (ohne Heckrotor)

3,75 m

Breite

3,25 m

Leergewicht

ca. 2.365 kg

Startgewicht

3.500 kg

Nutzlast

700 Kg

max. Außenlast

800 Kg

.

.

Beschreibung:      ( Cockpitansicht von einer Mi-2 des Luftwaffenmuseums Cockpit Mil Mi 2

Die Mil Mi-2 führte ihren Erstflug im September 1961 durch. Sie wurde vom Konstruktionsbüro MIL in der Sowjetunion als Nachfolger für seinen ersten in Serie produzierten Hubschrauber Mi-1 entworfen und ist im Anschluß an weit größere Typen, wie die bekannten Kampfhubschrauber Mil Mi 24, entstanden.

Der Mil Mi-2 (NATO-Code „Hoplite“) ist ein Mehrzweckhubschrauber, der in den Streitkräften der NVA ab 1972 eingeführt wurde. Wie vielseitig dieser Helikopter verwendbar war, mag die Tatsache belegen, daß er in der UdSSR in 24 Varianten hergestellt wurde. In der NVA wurde in erster Linie der Mi-2 in der Passagierversion für 6 bis 8 Personen geflogen. Außerdem fand er Verwendung als Transporter für leichte Frachten bis zu 700 kg im Innenraum, oder als Krankentransporter für vier Tragen und einen Sanitäter. In der SAR-Ausstattung für Rettungsaufgaben halte der Hubschrauber eine seitliche Elektrowinde mit einer Tragfähigkeit von 120 kg, die es gestattete, Personen über See oder schwierigem Gelände an Bord zu holen.

Der Mil Mi-2 wurde nicht nur bei der NVA, sondern auch von den Grenztruppen und der Polizei geflogen, wobei wohl seine hohe Betriebssicherheit und Zuverlässigkeit ausschlaggebend gewesen sein mögen.

In den äußeren Abmessungen stimmte der Mi-2 mit seinem Vorgänger, dem Mi-1 überein. Die Konstrukteure hatten jedoch gegenüber dem Mi-1 die Triebwerke und das Hauptuntersetzungsgetriebe über den Rumpf verlegt und so die Kabine auf 2,93 x 1,48 x 1,50 m vergrößern können. Der Hubschrauber ist in Ganzmetallbauweise hergestellt, verfügt über Rotorbremse, hydraulische Schwenkdämpfer und eine elektrische Enteisungsanlage am 3-blätterigen Hauptrotor. Cockpit und Passagierkabine sind klimatisiert. Das nicht einziehbare, mit pneumatischen Bremsen versehene Fahrwerk ist an der Bugstrebe doppelt, an den seitlichen Streben einfach bereift. Im Winter konnten an den Rädern Schneekufen befestigt werden.

Polizeiliche Zusatzausrüstung: (optional)

  • 4m BOS-Funkstation
  • Videoaufzeichnungsanlage
  • Videoübertragungsanlage (optional)
  • Kreiselstabilisiertes Fernglas
  • Außenlautsprecher
  • Abseilvorrichtung (optional)
  • Nachtsuchscheinwerfer (in der Beschaffung)

 

Varianten der Mil Mi 2:

  • Mi-2 M , mit zwei Isotow GTD-350P Turbinen (je 450 PS)
  • Mi-2 R , Ausrüstung als Rettungshubschrauber
  • Mi-2 T : Bewaffnete Version
     

 

Copyright © Lexikon der Flugzeuge und Hubschrauber von Wolfgang Bredow - Berlin, Spandau

 

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