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Dornier DO 27 Q1: Halter: M. Koch

Dornier DO 27 Q1

Daten dieser Maschine:

DO 27 A4
(Luftwaffenmuseum)

Hersteller

Dornier GmbH Werk München

Triebwerk

Piaggio GO-480 BI A6

Antriebsart

6-Zylinder Boxermotor

Leistung

274 PS bei 3400 U/min.

Propeller

2-Blatt, verstellbar, Metall

Max. Geschwindigkeit

130 kt

Abrißgeschwindigkeit

40 kt

Spannweite

12,00 m

Flügelfläche

19,40 m²

Länge

9,60 m

Höhe

2,70 m

Leermasse

1.130 kg

Max. Abflugmasse

1.750 kg

Reichweite

ca. 1.000 Km

Flugzeit

ca. 4,3 h

Dienstgipfelhöhe

3.500 m

Startstrecke

260 m

Landestrecke

165 m

Beschreibung: Baujahr: hier 1958 - Werknummer:2018 - Kennzeichen:D-ECOX   DO 27 Q1 

Bei der Do-27 handelt es sich um ein 4-sitziges Transport- und Verbindungsflugzeug, welches bis 1980 bei der Bundeswehr im Einsatz war. In Vereinen usw. dient es auch als Schleppflugzeug für Segelflugzeuge sowie zum Absetzen von Fallschirmspringern.

Das leistungsfähige Kurzstartflugzeug, das durch seine robuste Bauweise und vielseitige Einsatzfähigkeit von 1955 bis 1964 über 600 Mal gebaut und in alle Welt verkauft wurde, war das erste nach dem Zweiten Weltkrieg in Deutschland in Serie gebaute Flugzeug.

allgemeine technische Daten der Do 27: Erstflug: 8 April 1955

Flugzeughersteller

Dornier, Oberpfaffenhofen

Besatzung

1 bis 2

Passagiere

3 bis 5 max.

Spannweite

12,00 m

Länge

9,60 m

Höhe

2,80 m

Flügelfläche

19,40 qm

Propeller

2 Blatt Verstellpropeller

Motor

1 x Lycoming GO-480-B1A6

Art

luftgekühlter Boxermotor

Zylinder

6

Hubraum

7,9 Liter

Startleistung

275 Ps

Höchstgeschwindigkeit

ca. 300 Km/h

Reisegeschwindigkeit

175 bis 210 km/h

Abreißgeschwindigkeit

55 km/h bei “Flaps up” und

.

1.300 kg Gewicht

Dienstgipfelhöhe

3.330 m bis ca. 5.500 m max.

Reichweite

ca. 820 km

Startstrecke

115 m bis 160 m

Landerollstrecke

160 m

Leermasse

1.020 Kg

Startmasse (max.)

ca. 1.700 Kg

Tank

220 Liter in 2 Flügeltanks

Beschreibung allgemein:

Nach dem Ende des 2. Weltkrieges hatten die Besatzungsmächte Deutschland den Bau von Flugzeugen verboten. Große deutsche Flugzeugkonstrukteure wie Heinkel, Messerschmitt und Dornier, gründeten deshalb Zweigunternehmen im Ausland, um weiterhin Flugzeugbau betreiben zu können. 

Claudius Dornier entschied sich für Spanien und entwarf dort die Do 25. Aus ihr wurde die Do 27, ein Hochdecker in Ganzmetallbauweise, entwickelt, als leichtes STOL-Transport- und Verbindungsflugzeug, sowohl geeignet für militärische, als auch für zivile Zwecke. Herausragende Merkmale der Do 27 sind die über die ganze Spannweite reichenden Vorflügel sowie geschlitzte Querruder und Landeklappen, die dem Flugzeug außergewöhnliche Flugeigenschaften geben. Die Do 27 besitzt eine sehr gute Manöverierfähigkeit bei niedrigen Geschwindigkeiten und kann aufgrund ihrer guten STOL-Eigenschaften von unbefestigten Plätzen auf kürzester Strecke starten. Das robuste, starre und vom Rumpf leicht abgespreizte Fahrwerk, gibt hierfür die nötige Sicherheit.     

Die Produktion erfolgte ab 1956 in dem neu eröffneten Dornier-Werk in Oberpfaffenhofen, Deutschland. Damit war die Do 27 das erste Flugzeug deutscher Konstruktion, das nach dem 2. Weltkrieg in Deutschland in Großserie produziert wurde. Die Bundeswehr bestellte 428 Do 27 A als Verbindungs- und Beobachtungsflugzeuge. Einige Maschinen dieses Musters wurden mit einer Doppelsteuerung ausgerüstet und erhielten die Bezeichnung Do 27 S. Sie dienten in erster Linie zur Schulung von Flugzeugführern, fanden in der Luftwaffe aber auch als Verbindungsflugzeuge für mittlere Strecken Verwendung.

Alle B-Modelle unterscheiden sich zu den A-Modellen in der Dobbelsteuerung für den Copiloten und der Doppelbremse. Allerdings wurden viel A-Modelle im Laufe der Jahre umgerüstet, ohne die Baureihenbezeichnung zu ändern.

Dornier stellte 1965 die Produktion der Do 27 ein, da für Nachfolgemuster (DO 28, 28D und Skyservant) freie Kapazitäten geschaffen werden mußten.

Dornier DO 27 Q1

 

Copyright © Lexikon der Flugzeuge und Hubschrauber von Wolfgang Bredow - Berlin, Spandau

 

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