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Ford Köln Typ Y:  “Deutsches Erzeugnis”- kein geschrumpfter US-Ableger

Ford Köln Typ Y

Beschreibung:

Die zahlreich versammelten Journalisten, Automobil-Experten und Ehrengäste waren begeistert, als am 19. Februar 1932 auf der Ford Motor Exhibition in der Londoner Royal Albert Hall die Hüllen vom neuen ”kleinen Ford” fielen. Das nur 675 Kliogramm schwere Leichtgewicht mit der Bezeichnung Typ Y war etwas völlig Neues, speziell für den europäischen Markt entwickelt, kein „geschrumpfter" US-Ableger. Die Linienführung des Ford Y wirkt elegant, da Kühler, Kotflügel und Windschutzscheibe leicht nach hinten geneigt sind. Sein 1-Liter-Motor leistete 21 PS.

Parallel zum englischen Typ Y produzierten die Ford-Werke in Köln ab 1933 einen baugleichen Wagen unter der Bezeichnung „Köln". Auf der Berliner Automobilausstellung im Februar 1933 zeigte Ford neben der Limousine auch zwei deutsche, etwas geräumigere und besser ausgestattete Cabriolet-Varianten.

Anfangs baute Ford in Deutschland den "Köln" noch mit Hilfe englischer Zulieferer. Erst ab August 1933 wurde der Ford-Schriftzug im blauen Markenzeichen durch “Deutsches Erzeugnis” ergänzt. Das Auto blieb bis 1936 im Programm.

  • Baujahr: 1934
  • Motor:  4-Zylinder, Reihenmotor
  • Hubraum: 921 ccm
  • Leistung: 15 kW/21 PS bei 3.400 U/min
  • Kraftübertragung:  Dreigang-Getriebe
  • Geschwindigkeit:  90 km/h Höchstgeschwindigkeit

 

 

Copyright © Lexikon der Flugzeuge und Hubschrauber von Wolfgang Bredow - Berlin, Spandau

 

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