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Air and Space Museum
Washington D.C.

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Ranger Satellit: Raumfahrtprogramm der NASA zwischen 1961 und 1965 zur Erforschung des Mondes

Ranger Satellit

Ranger ist der Name eines US-amerikanischen Raumfahrtprogramms der NASA zwischen 1961 und 1965, wobei insgesamt 9 Sonden zum Mond flogen, um von dort vor dem Aufschlag Bilder zu übermitteln. Bei den ersten Flügen verfehlten die Sonden den Mond oder schlugen dort auf, ohne Bilder zu liefern. Untersuchungen ergaben, dass die Sonde beim Absprengen der Raketenstufe von einem Plasmagas umhüllt wurde, das die Emitter der Elektronik zerstörte. Der Vorsprung der Russen jener Zeit in der Weltraumtechnik schien nicht aufzuholen zu sein.

Erst Ranger 7 startete am 28. Juli 1964 und schlug am 31. Juli 1964 im Mare Cognitum auf dem Mond auf. Dabei übermittelte die Sonde unmittelbar vor dem Aufschlag über 4000 Bilder vor den Augen der Weltöffentlichkeit. Ranger 7 war auch die erste Mission, bei der die Sonde von der Erde aus per Funk gesteuert werden konnte. Dies brauchte die Erforschung des Weltraums ein gutes Stück weiter.

 

 

Copyright © Lexikon der Flugzeuge und Hubschrauber von Wolfgang Bredow - Berlin, Spandau

 

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