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Flugzeuge und Hubschrauber im
Air and Space Museum
Washington D.C.

- Smithsonian Institution -

Piper PA-18 Super Cub: Die Maschine wird als Sport-, Schul- und Aufklärungsflugzeug seit 1946 genutzt

Piper PA-18 Super Cub: Die Maschine wird als Sport-, Schul- und Aufklärungsflugzeug seit 1946 genutzt

Die Piper PA-18 Super Cub wurde ursprünglich als militärisches Schul- und Aufklärungsflugzeug vom US-amerikanischen Flugzeugherstellers Piper Aircraft Corporation gebaut. Ab 1949 begann die Serienproduktion der Militärversion. Ursprünglich war sie für eine Ausschreibung der US Army als Piper PA-19 aus der PA-11 „Cub Special“ entwickelt worden. Sie gilt als Nachfolger der Piper J-3 Cub. Hatte die J-3 noch einen aus der Motorhaube rechts und links herausragenden Motor war bei der PA 18 die Motorhaube so gestaltet, dass sie jetzt den Motor voll umschloß. Auch die Leistung des eingebauten Motors wurde von 65 auf 90 bzw. 150 PS angehoben. Sowohl die Piper J-3 als auch die Piper PA-18 besaßen ein steuerbares Spornrad am Heck. Beide Maschinen sehen sich daher sehr ähnlich. Die Tragflächen der zweisitzigen Piper PA-18 Super Cub bestehen einschließlich der Spanten aus Aluprofilen. Der Rumpf wurde gegenüber der J-3 verstärkt und so den höheren Belastungen angepasst. Beide Maschinen waren abgestrebte Schulterdecker. Die Tragflächen und der Stahlrohrrumpf sind stoffbespannt. Gute Flugeigenschaften sowie einfache Wartung und Instandsetzung machen sie zu einer idealen Anfängerschulmaschine.

Nach dem Krieg eroberte die Cup die Sportfliegerei. Das zweisitzige Flugzeug wurde in verschiedenen Motorisierungen ausgeliefert, ursprünglich mit dem Continental C-90 als „PA-18-95 Cub“. Später entstanden auch Varianten mit Lycoming-Motoren von 105-150 PS. Die Modelle mit über 125 PS verfügten über Landeklappen und ein vergrößertes Leitwerk.

Bei der US Army trug die „Super Cub“ in dem von 1942 bis 1962 gültigen System die Bezeichnungen L-18 und L-21. Die Militärvariante der Super Cup ging im Rahmen des US-Militärhilfeprogramms an befreundete Länder wie Belgien, Frankreich, Italien und die Niederlande.

In der Bundesluftwaffe begannen mit 40 Maschinen der Bezeichnung “Piper L-18 C” - im Juli 1955 noch mit US-Kennzeichnung - die Auffrischungslehrgänge. Von Oktober 1957 bis 1963 flog die Cup z.B. in Uetzen als Schulungsflugzeug bei der Anwärterauswahl für Piloten.

Technische Daten: PA-18-150 Landversion

  • Besatzung: 1 Pilot und 1 Passagier
  • Länge: 6,8 m
  • Spannweite: 10,7 m
  • Höhe: 2,0 m
  • Flügelfläche: 16,58 m²
  • Seitenverhältnis: 7: 1
  • Leergewicht: 360 kg
  • Max. Startgewicht: 680 kg
  • Powerplant : 1 × Lycoming O-320, luftgekühlter 4-Takt mit 150 PS
  • Höchstgeschwindigkeit: 206 km/h auf Meereshöhe
  • Reisegeschwindigkeit: 185 km/h (75% Leistung)
  • Stall Geschwindigkeit: 69 km/h, Klappen nach unten
  • Reichweite: 735 km
  • Dienstgipfelhöhe: ca.5.595 m
Piper PA-18 Super Cub: Sportflugzeug, Schulflugzeug und Aufklärungsflugzeug

 

Copyright © Flugzeuglexikon von Wolfgang Bredow - Berlin, Spandau

 

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