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Flugzeuge und Hubschrauber im
Air and Space Museum
Washington D.C.

- Smithsonian Institution -

Loening OA-1 “San Francisco”: Amphibienflugzeug von 1923, das als Aufklärungsflugzeug eingesetzt wurde

Loening OA-1A San Francisco: Amphibienflugzeug von 1923, das als Aufklärungsflugzeug eingesetzt wurde

Das Grundmodell Loening OL war ein US-amerikanisches Amphibienflugzeug von 1923, das von der Loening Aircraft Engineering gefertigt wurde. Es wurde in größeren Stückzahlen beim US-Militär als Aufklärungsflugzeug eingesetzt.

Das Flugzeug hatte einen riesigen Zentralschwimmer sowie zwei kleine Seitenschwimmer. Als Amphibienflugzeug besaß sie ein einklappbares Fahrwerk und einen Hecksporn. Der Rumpf wurde aus Duraluminium über einen Holzrahmen gebaut. Die Flügel waren stoffbespannt. Als Motor kam ein Liberty V12 mit 420 PS zum Einsatz. Angetrieben wurde das Flugzeug von einem verstellbaren 3-Blatt-Propeller aus Aluminium.

1926 fiel die Entscheidung zu einer Good Will Tour mit 5 Maschinen über Mexiko, Mittel- und Südamerika, um die Beziehungen mit den lateinamerikanischen Ländern zu verbessern und die kommerzielle Luftfahrt zu fördern. Die Flugzeuge benötigten dazu 76 Tage, von denen sich die Maschinen 59 Tage tatsächlich in der Luft befanden. Die übrigen Tage wurden für geplante Wartungsarbeiten und für diplomatische Treffen und Zeremonien genutzt. Am 2. Mai 1927 landeten die Flugzeuge wieder in Washington D.C, nachdem man 35.000 km zurückgelegt hatte. Jedes der 5 Flugzeuge trug einen eigenen Beinamen. Die hier ausgestellte Loening OA-1 A trug den Namen “San Francisco”.

Loening OA-1 A San Francisco: Amphibienflugzeug

Technische Daten:

Länge

10,7 m

Flügelspannweite

13,9 m

Tragflügelfläche

47 m²

Höhe

3,5 m

Antrieb

1 x Liberty V12 mit 420 PS

Höchstgeschwindigkeit

195 km/h

Reichweite

ca. 1.200 km

Besatzung

2 Mann, 1 Passagier

Dienstgipfelhöhe

ca. 4.110 m

Leergewicht

1.725 kg

Fluggewicht

2.345 kg

Loening OA-1 A San Francisco: Aufklärungsflugzeug
Loening OA-1 San Francisco: Amphibien

 

Copyright © Flugzeuglexikon von Wolfgang Bredow - Berlin, Spandau

 

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